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Samstag, September 13, 2008

Meta-Game Stategies

Hi.

Meta-gaming ist ja ein viel benutzter Begriff und nicht alle sind sich einig, was das heißen. Was z.B. gleichman in seinem Zwiebelmodell benutzt (siehe Seitenleiste) ist was ganz anderes als meist unter dem Begriff in Foren diskutiert wird.

Hier ist nochmal was ganz anderes und wie ich finde sehr sinnvoll:

Meta-gaming strategies (or MGS), then, are techniques which operate ouside of games, but are designed to influence the results of these games, or the context in which the games are played. They are all used by players pursuing meta-game goals, as well.

Often, they are social or phychological strategies, employed to generate valuable social power - or social currency, as it is called here. Many, though, are designed to deliver a direct competitive advantage in the game - often, by any means necessary. There are friendly strategies and unfriendly ones. Who are we to judge whether they're good or bad?



Kommt von hier und die Jungs haben eine Liste mit solchen Vorgehensweisen gemacht.

Montag, August 25, 2008

Rommé-Dungeon

Nabend.

Bei den Blutschwertern wurde grade ein weiteres Video von Wick vorgestellt. Da gehts darum, wie man sich von den Spielern ein Dungeon bauen lassen kann.

Interessante Ansätze, wie ich finde, und ein schönes Beispiel für gelungenes und klares Spieldesign, denn es werden ganz eindeutig die drei W-Fragen beantwortet: WER bring WAS WANN ins Spiel ein?



Wo ich schon dabei bin, dachte ich mir geb ich gleich eine von meinen Ideen zum Besten, die ich mir für Donjon ausgedacht habe. Es handelt sich um eine Möglichkeit ein "Dungeon" zu erschaffen und vielleicht lässt die Idee sich auch auf andere Spiele übertragen.

Donjon hat nämlich ein Problem: Es gibt Kämpfe und so Ein-Wurf-Probleme wie Fallen und Hindernisse etc. Für beides gibts XP, aber Kämpfe sind bei weitem schwieriger zu bestehen und bei weitem Interessanter. Es gibt also eigentlich gar keinen Anlass Ein-Wurf-Probleme ins Spiel einzubringen.

Dieses Problem an sich ist nicht ungewöhnlich. Myrmidon hatte seinerzeit bei Epos etwas ähnliches zu verknusen.

Ich für meinen Teil mach mir sowas natürlich einfach, denn worum handelt es sich bei dem Problem? - Eigentlich ist es eine etwas abstruse Form von Ressourcenstrom-Dopplung: Die Eingangsressource ist meine Spielzeit, die Ausgangsressource sind XP (oder tote Charaktere, wie mans ebens grade betrachtet).

Dann gibt es zwei Methoden, wie man Spielzeit in XP tauscht: Kämpfe und Ein-Wurf-Dinger. Kämpfe sind spannender also wird am liebsten nur gekämpft. Die Standardlösung ist dann auch ganz kanonisch: Eine von beiden Methoden darf keine XP liefern, sondern muss für was anderes sorgen.



Kommen wir zum Vorgehen:

Es wird ein Satz Spielkarten von Zwei bis As ohne Joker benötigt, sowie Post-It-Zettel.

Die Post-Its werden mit Orten beschrieben. Ich hab das als SL immer selber gemacht, aber wenn man die Methode von Herrn Wick nutzen möchte, könnte man auch Zettel von den Spielern beschreiben lassen. Ich hatte da als Orte z.B. Korridore mit Beilen, riesige Skelette, Obelisken mit obskuren Symbolen oder Tümpel mit was Leuchtendem unten drin.

Zusätzlich kommt auf den Zettel noch eine Fertigkeit drauf, die man auf den Ort anwenden kann: Schrift Entziffern für den Obelisken, Monsterkunde für das Skelett, Fallen Entschärfen für den Korridor.

Danach werden die Post-Its mit der Schrift nach unten auf den Tisch gelegt und von oben wird eine Spielkarte draufgebabbt, ebenfalls mit der Bildseite nach unten. Man sieht dann also Rückseiten von Spielkarten auf Post-Its kleben. Die Dinger werden wild durchgerührt und Memory-mäßig über den Tisch verteilt.

Die Karten geben dabei an, was die Spieler da bekommen können und wie schwer die Probe ist. Rote Karte bedeutet Schätze, schwarze Karte bedeutet Hilfe für das weitere Vorgehen. So könnte das Leuchtende Ding im Tümpel nützlich sein um die Untoten zu bekämpfen, die in dem Dungeon wohnen, wenn eine schwarze Karte draufkommt.

Die Höhe der Karte gibt die Schwierigkeit an und wie groß die Schatztruhe / der Bonus ist. Es ist möglich eine nicht vorgesehene Fertigkeit zu benutzen, aber dann geht die Schwierigkeitsklasse um eins hoch.


Die Helden können dann einfach durch den "Dungeon" laufen, indem sie auf den nächsten Ort zeigen, an dem sie ankommen wollen. Der Witz ist, dass selbst der, der den Ort beschrieben hat, nicht genau weiß, was dabei rauskommt oder ob der überhaupt drankommt (sofern mehr Orte ausgelegt sind als abgelaufen werden).

Nota bene: Donjon hat immer nur "Dungeons" keine Dungeons, weil das Spiel mit Bewegen auf einer festen Karte schlicht nicht funktioniert. Das aber wäre das Kennzeichen eines Dungeons.

Samstag, August 16, 2008

RSP-Blogs.de

Einen wunderschönen.

Heute kein Inhalt, sondern etwas eher Organisatorisches: Karsten Voigt hat ein rsp-blogs.de eingerichtet.

Da findet man Links zu deutschen Rollenspiel-Blogs, kann diese durchsuchen und wird auf neue Beiträge hingewiesen. Die meisten bekannten Blogs der deutschen Szene sind schon dabei und 1of3's jetzt auch.

Viel Spaß.

Dienstag, Mai 06, 2008

John Wick auf Youtube

Grade über Blutschwerter reingekommen. (Warum werd ich sowas nicht hingewiesen?)

John Wick, der Autor 7te See und L5R, hält eine Art Design-Seminar auf Youtube an Hand seines kommenden Spiels Houses of the Blood.

Dienstag, April 08, 2008

Tanelorn-Challenge

Einen wunderschönen.

Wie konnte ich das nur vergessen? Seit dem 01. April wird es zurückgefordert bei der 3. Grofafo- 1. Tanelorn-Challenge.

Die Stichworte sind dieses Jahr: Schiff, Vorsehung, Verlangen, Farbe.

Wie gewohnt muss das Spiel in 72h geschrieben sein und mindestens zwei Stichworte benutzen.


Meiner Einer bin jedenfalls schon voll dabei. Und der Skyrock ist sogar schon fertig.

Donnerstag, Februar 14, 2008

Link: Königslöffel... oder so ähnlich

Hi.

Hab grad einen netten Blog zum Thema RPG-Design gefunden. Hab noch nicht alles gelesen, aber was ich schon gelesen habe, scheint sehr solide.

http://kingspoom.blogspot.com/

Mittwoch, November 21, 2007

Et hoc discendum

Skyrock wollte wissen, wie er sein Spiel richtig anpreist. Gute Frage - und gutes Spiel.

Link

Donnerstag, November 01, 2007

Also sprach Jonathan...

...Tweet nämlich. Daher hülle ich mich in ein ehrfurchtsvolles Ich-habs-euch-doch-schon-immer-gesagt.

I don't run 3rd ed any more. I shepherded my 5-year campaign through the madness of 15th-20th level play and managed to have it end on a high note instead of a random TPK. The game worked well enough for that. I still play 3rd, but I don't DM it any more. For me, the number one problem is spellcasters. Having a vast array of powerful per-day abilities is bad at both ends of the spectrum. During an easy battle, the smart spellcaster casts wimpy spells, if any, conserving power for the next encounter. Boring. During a tough battle, the spellcasters unleash the spells that are supposed to last them 4 encounters all at once, letting them dominate the battle. Prepping spells takes time, especially when the players are really trying hard to win. (My two current arcanist PCs don't prep: kobold warmage and human warlock.) Tracking buffs and effects slows the game down. If the spellcaster casts the wrong spells (e.g., using powerful spells on wimps), the whole party suffers. There are other issues with the game, but spellcasting is my number one bane.

Addendum: The warlock is evidence of a philosophical shift within D&D R&D. When we did the 3.0 classes, we sort of asked ourselves "What would a barbarian be like?" and "What would a ranger be like?" The warlock arises from a different sort of question: "How can we design a class that provides this-or-that game experience for the player?" The warlock's not the only class like that, but it's a clear example.




Fett gemacht durch meiner Einer.
Zitiert via helden.de, Link.

Mittwoch, August 22, 2007

Interessante Gesichter

Moinsen.

Einmal merkwürdige Leute und was sie auf dem GenCon toll fanden. (Ich stelle fest: Ich habe mehr Haare als Tony.)

Weiterhin ein schwedisches Rollenspiel, das ich zwar folglich nicht verstehe, aber dessen Präsentationsform beachtlich ist.

Freitag, April 13, 2007

2. Grofafo-Challenge

Morgen.

Aufgemerkt nun also, ab heute wird es zurückgefordert bei der zweiten :G:-Challenge.

Es geht wieder darum, ein RPG in 72h zu schaffen, wobei diesmal auch Teams einen Beitrag einreichen dürfen. Letzter Abgabetermin ist der 12. Mai.

Bewertet wird durch eine Jury zu der Purzel, Skyrock, Jörg D., Tim "Jestocost" Struck un meine Wenigkeit gehören. Den Gewinnern winken Preise.

Einzubauen sind zwei der folgenden Stichwörter: Regen, Trauer, Geld, Diskussion.


Viel Spaß.


P.S.: Links wären gut.

Zu den Regeln
Stichwörter & Teilnehmer

Donnerstag, März 01, 2007

Berichte von der Front

Moin.

Da ich momentan etwas beschäftigt bin, ist meine Postingfrequenz stark gesunken. Euch aber soll es nicht an hochwertigen Beiträgen mangeln.

Daher nutze ich nun die Gelegenheit einmal die Testspielrunde von Purzel und Dom zu loben, die das Grofafo seit Juni letzten Jahres regelmäßig mit überlegten Spielberichten beglücken.

Gespielt wurden...
bekannte Forge-Spiele (Donjon, TSoY, MLwM, Pool),
kleinere Spiele aus der Forge-O-Sphäre (Shades, Drowning & Falling),
Spiele aus der Grofafo-Challenge (ameiza, Western City, Berserker, Randpatrouille),
kleine, deutsche Spiele aus dem Grofafo-Umfeld (RdF, BARBAREN, PROST),
Dinge, die nie hätten gespielt werden sollen (SEUCOR).


Für die edlen Recken: Weiter so!

Für euch: Die Zusammenstellung...
  1. 15.06 - Ameiza
  2. 22.06 - Cheap'n'Cheesy
  3. 25.06. - Conquer The Horizon
  4. 06.07 - Shades
  5. 20.07. - InSpectres
  6. 03.08. - The Shadow of Yesterday
  7. 08.08. - The Pool
  8. 03.09. - Drowning & Falling
  9. 14.09. - The Puddle
  10. 02.10. - Donjon
  11. 06.10. - SEUCOR
  12. 20.10. - My Life with Master
  13. 26.10. - Risa di Fanfarron
  14. 02.11. - Berserker
  15. 10.11. - Die Schlümpfe
  16. 16.11. - BARBAREN
  17. 23.11. - Western City
  18. 30.11. - The Great Below
  19. 17.01. - Formless
  20. 23.01. - Randpatrouille
  21. 06.02. - Mortal Coil
  22. 28.02. - PROST / Pyramos

Die Links müssten so stimmen. Falls ich beim Durchsuchen einen Bericht vergessen habe, bitte ich um Hinweis per Kommentar.

Zu Shadow of Yesterday ist natürlich noch anzumerken, dass Harald gerade an einer deutschen Übersetzung werkelt. Zu finden unter www.tsoy.de. Im Grofafo gibts hier die Diskussion dazu. Solltet ihr Fehler finden, wird Harald die gerne entgegen nehmen.

Zu Donjon möchte ich noch bekannt geben, dass ich gerade eine Kamapgne damit spiele. Ich benutz dabei ein paar Hausregeln, die das Spiel deutlich stromlinienförmiger gestalten. Ggf. mach ich dazu demnächst einen gesonderten Eintrag. Wer meine Hausregeln vorher haben möchte, kann mich gerne kontakten.

Dienstag, Januar 30, 2007

Verlinktes

Nabend.

Heute mal wieder ein kleiner Rundblick nach draußen. Allerdings nicht unbedingt weitschweifig in den englischsprachigen Raum. The blogs have fallen silent heißt es auf Story Games, und wenn ich mich auf interessante Themen beschränke, muss ich für Seite leider dasselbe sagen.

Einziger Lichtblick ist das neue Forum GameCraft, das ich alleine schon des Namens wegen attraktiv finde. Martin Ralya lobt weiterhin auf seinen Treasure Tables die Haltung, jeden Nutzer schon als Experten zu begrüßen. Dem kann ich mich inhaltlich nicht so ganz anschließen und auch die Auswirkungen auf das Forum halte ich nicht für gravierend, wenn Worte wie "Participationism" zum lockeren Fach-Slang gehören. (Ich glaube man nennt das Glasboden.) Trotzdem ist die Seite auf jeden Fall einen Blick wert, zumal sie von Ben Lehman, Tony Lower-Basch und Troy Costisick betrieben wird.


Der deutschen Rollenspielbloggerei geht es dagegen prächtig. So Frank hat, ganz Anwalt, gerade hier sein erstes Plädoyer für einen Spielstil abgeliefert, bei dem "die gemeinsam erschaffene Fiktion der Dreh- und Angelpunkt des Spiels". Heißer Scheiß.

Myrmidon rundet auf der anderen Seite in seiner Küche seinen Kampagnenbau-Workshop gerade mit einer Runde Dungeon-Erschaffung ab. Zwar bezweifle ich, dass alle Spieler überhaupt Charaktere, wie dort zu sehen, abliefern würden und auf das Zeichnen von Dungeons hätte ich grundsätzlich keine Lust (Da nehm ich lieber leicht hausgeregeltes Donjon.), aber die in Teil 1 demonstrierte Anwendung des Baukasten-Dokuments hat auch bei mir privat schon fein funktioniert. Hiermit ein Daumen für Myrmidon. (War übrigens alles andere als ARS.)

Montag, Oktober 23, 2006

Neue Ressource

Kurz und bündig:

Ich habe Brian Gleichmans (inzwischen abgeschlossene) Kolumne den Ressourcen hinzugefügt. Find ich im Großen und Ganzen (d.h. mit Ausnahme von Beitragt 2) recht lesenswert.

In Teil 1 beschreibt er drei verschiedene Arten von Komplexität. Sehr sinnvoll um so einen schwammigen Begriff an den Haken zu nehmen.

Teil 3 bietet ein Schichtenmodell der Vorgänge beim Rollenspiel, das ich für deutlich sinnvoller halte als das Forge-Modell.

Teil 4 enthält verschiedene Anwendungsgebiete für formale Regeln.

Freitag, Juni 09, 2006

Mehr kleines Feines und 72-Stündiges

Moin.

Am Ende meiner NordCon-Nachbereitung findet sich ja schon eine Reihe von "ungewöhnlichen" Spielen. Ich wollte nur kurz noch ein paar mehr einstellen.

  • Trollbabe von Ron Edwards. - Ein Fantasyspiel, bei dem man Trollbabes spielt, weibliche Wesen, die halb Mensch, halb Troll sind. Die Charaktere werden durch eine einzige Zahl und einige Beziehungen beschrieben. Die Regeln basieren auf Auseinandersetzungen im "1 aus 1", "2 aus 3" oder "3 aus 5"-Muster. Homepage.
  • Conquer the Horizon von Joshua BishopRoby. - Ein kostenloses, kleines, SL-freies Rollenspiel, bei dem die Spieler eine neue Welt entdecken und sogar richtig gewinnen können. Perfekt für Zwischendurch. Homepage.
  • Nine Worlds von von Matt Snyder. - Das heliozentrische Weltbild ist falsch. Die Erde steht im Mittelpunkt und die 9 Welten werden von Göttern regiert und mit Ätherschiffen kann man zwischen ihnen reisen. Die Spieler übernehmen die Rolle von besonderen Menschen, die in der Lage sind Einfluss auf den Lauf des Schicksals zu nehmen. Die Konfliktregeln basieren auf Karten und sind sehr gut geeignet, das Spiel, um die Charaktere herum aufzubauen. Homepage.
Und damit hier niemand der Meinung ist, ich wüsste deutsches Rollenspiel nicht zu würdigen, empfehle ich hiermit ausdrücklich das Weltenbuch von jcorporation (Hey, wie heißt du eigentlich richtig?), ein satirisches Rollenspiel auf der Doppelseite eines aufgeschlagenen Buches. Homepage. Channel im Grofafo.

Zuletzt sei noch angemerkt, dass das erste 72-stündige Grofafo-Challenge vorbei ist und die Sieger feststehen. Der dritte Platz geht an Skyrocks Gochelaar Meisjes, ein Spiel für Magical Girl-Animes, der zweite an Pyromancers Randpatrouille, eine Space Opera mit Anleihen an den Kalten Krieg und gewonnen hat Fredi der Elch mit seinem Ego. Nochmal meinen herzlichen Glückwunsch den Gewinnern.
Link zur Siegerehrung. Alle Einsendungen.


Das wars soweit, ich werd mich jetzt zur Arbeit fertig machen und darf dann bis heute Abend bei wunderbarem Wetter Leuten beim Schwimmen zugucken. (Ja, beneidet mich ruhig.)

Bis zum nächsten Mal,
Stefan